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2 Aug

10 Tipps zum Hausverkauf

1. Die Vor- und Nachteile

Je nachdem, welche Zielgruppe Sie mit Ihrem Objekt ansprechen wollen, kann ein Nachteil Ihrer Immobilie auch plötzlich ein Vorteil sein. Eine Liste führt die individuellen Eigenschaften der Immobilie nochmals vor Augen und bereitet Sie automatisch auf weitere Schritte vor.

2. Der Preis

Die meisten Immobilienbesitzer haben Mühe, den Marktpreis ihrer Immobilie realistisch abzuschätzen. Ein überrissen hoher Preis kann den Verkaufsprozess in die Länge ziehen, bei einem zu tiefen Verkaufspreis verschenkt man Geld. Für die Errechnung des Kaufpreises sind einerseits Vergleichsobjekte, andererseits statistische Instrumente dienlich. Wenn Sie nicht über solche verfügen, können Sie sich Hilfe bei der Einschätzung Ihrer Immobilie können Sie sich bei einer ortsansässigen Immobilienfirma, welche auf den Verkauf von Immobilien in dieser Region spezialisiert ist holen.

3. Der Zeitpunkt

Eine Villa mit Swimmingpool präsentiert sich im Sommer viel einladender als im Dezember mit Blättern im Pool und Eis auf der Veranda. Aber auch die jahreszeitlichen Schwankungen auf dem Immobilienmarkt tragen dazu bei, dass sich für ein Objekt mehr oder eben weniger Geld erwirtschaften lässt. Wer unbedingt in einer Flautezeit eine Immobilie verkaufen möchte, setzt möglicherweise zehntausende Franken in den Sand. Bei der Berechnung des optimalen Verkaufszeitpunktes kann professionelle Hilfe nützlich sein.

4. Die Renovationsarbeiten

Es lohnt sich, kleinere Mängel, die optisch stark wahrgenommen werden, zu beheben. Dies wirkt sich positiv auf die Wahrnehmung aus. Funktionierende Aussenleuchten und Türen vermitteln einen gepflegten Eindruck. Wenn nicht klar ist, ob sich grössere oder kleinere Renovationsarbeiten lohnen, weil sie einen Einfluss auf den Verkaufspreis haben könnten, kann ein Makler dies gut abschätzen.

5. Das Dossier

Vor dem Kaufentscheid will sich jeder ernsthafte Kaufinteressent genau über die Immobilie informieren. Halten Sie deshalb alle relevanten Unterlagen bereit. Zu einem seriösen Verkaufsdossier gehören nebst hochwertigen Fotos, Plänen der Immobilie, Grundrissen oder Grundbuchauszug auch eine Beschreibung der Umgebung und der entsprechenden Infrastruktur. Ein Makler stellt das Dossier mit Ihnen zusammen und identifiziert die potenziellen Kundensegmente. Ausserdem leistet er gute Dienste, wenn es um die Korrespondenz mit Notaren und Behörden geht, und organisiert Besichtigungstermine mit Interessenten.

6. Der Verkaufskanal

Auf welchem Kanal soll mein Haus oder meine Wohnung ausgeschrieben werden? Auf mehreren Portalen oder nur über eine ausgewählte Agentur? Nicht immer bedeutet ein breites Publikum auch eine bessere Rendite beim Verkauf. Ein Makler kann Sie bei der Wahl des Verkaufskanals beraten und eine möglichst optimale Lösung präsentieren.

7. Der Makler

Wenn man nicht selbst Profi ist und sich in der Immobilienwirtschaft auskennt, ist der Beizug eines Maklers sinnvoll. Aber wie kann man sich vor den schwarzen Schafen, also betrügerischen Maklern, die Verkaufswillige abzocken möchten, schützen?

Ein erster sollten Sie sich an einen Makler aus Ihrer Region wenden, dieser kennt den Markt und hat eventuell bereits potenzielle Kunden in seiner Kundenkartei. Der Makler sollte unbedingt eine eidgenössiche Ausbildung haben und mind. 3 Jahre auf dem Markt tätig sein.  Ihr Objekt wird bei tatsächlicher Verkaufsabsicht gratis und unverbindlich vor Ort geschätzt. Wählt der Kunde den Makler, verpflichtet sich dieser, das Objekt zu vermarkten und dem Verkäufer auch nach Abschluss des Geschäfts zur Verfügung zu stehen.

Hinweise auf dubiose Makler sind folgende: Seien Sie vorsichtig, wenn…

…man Ihnen auf Anfrage keine Referenzkunden nennen kann, die sich positiv über den Makler äussern,

…nebst der Provision (je nach Region rund 3 Prozent) zusätzliche Abgeltungen für Dienstleistungen verlangt werden,

… der Makler anbietet, Ihre Immobilie zu einem unrealistisch hohen Preis verkaufen zu können, nur um an den Verkaufsauftrag zu kommen.

8. Die finanziellen Aspekte

Sprechen Sie früh genug mit Ihrem Bankberater und klären Sie ab, welche Kosten Sie bei einem erfolgreichen Verkauf erwarten können. Zum Beispiel, wenn es um die Rückzahlung einer Hypothek geht. Lassen Sie sich auch zum Thema Grundstückgewinnsteuer beraten, da mit einer sorgfältigen Planung massiv Steuern gespart werden können.

9. Die Emotionen

Oft sind mit einer Immobilie viele Emotionen verbunden, welche bei einem Verkauf möglichst ausgeklammert werden sollten. Potenzielle Käufer suchen ein Objekt für die eigenen Bedürfnisse und Vorstellungen; deshalb sollte man sensibel und empathisch mit Interessenten umgehen. Wecken Sie die Emotionen beim Käufer, nicht bei sich selbst.

10. Der Verkauf

Ihre Argumente beeinflussen den Preis: Argumentieren Sie nachvollziehbar und rational, so können Sie Interessenten am besten überzeugen und unterstreichen den angesetzten Verkaufspreis. Seien Sie bei Preisverhandlungen aber auch immer auf vermeintliche Negativmerkmale Ihrer Immobilie vorbereitet. Einigen sich Verkäufer und Käufer, wird ein Vertrag aufgesetzt.

 

 

 

 

Für eine kostenlose Bewertung Ihrer Immobilie, dürfen Sie uns jederzeit gerne kontaktieren. Wir würden uns sehr freuen Sie beraten zu dürfen.

Ihr Pellettieri Immobilien Team

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